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Am Freitag werden altbekannte Schaltplattenunterhalter des Ostens den Ton angeben. Die Diskotheken ...
Rossini-Quartett und weitere Solisten des Magdeburger Sinfonischen Orchesters
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wann: 14:00 UhrBenefizkonzert für den Erhalt der Romanischen Dorfkirche Köckern in der Glebitzscher Kirche * ...
Der Aufsichtsrat der ,,Chemischen Fabrik Elektron Aktiengesellschaft" Griesheim beschließt, in Bitterfeld eine Anlage für die industrielle Großproduktion von Ätznatron, Ätzkali und Chlor mittels der Chloralkalielektrolyse zu errichten.
Baubeginn der Bitterfelder Anlage in der Nähe der ,,Deutschen Grube", zwischen den heutigen Fernverkehrsstraßen 184 und 186 (Werk Süd). Die "Elektrochemische Werke Berlin GmbH" (Gründer AEG) errichten in der Nähe der Gemeinde Greppin einen Betrieb zur Gewinnung von Chlor, Ätznatron und Ätzkali (Werk Nord). In den Jahren 1894-1898 ist Dr. Walther Rathenau der Leiter des Werkes.
Die "Aktiengesellschaft für Anilinfabrikation Berlin" (Agfa) kauft Land von der Gemeinde Greppin und errichtet zwischen Wolfen und Greppin eine Fabrik zur Farbstoff- und Zwischenproduktenproduktion (Farbenfabrik Wolfen).
Die "Chemische Fabrik Elektron Aktiengesellschaft" Griesheim und die "Chemikalienfabrik Mainthal" vereinigen sich zur "Chemischen Fabrik Griesheim-Elektron" Die "Chemische Fabrik Griesheim-Elektron" pachtet die Elektrolysen im Werk Nord und baut sie nach dem Vorbild des Werkes Griesheim bei Frankfurt Main aus.
Auf dem Gelände vor Werk Nord entstehen eine Luftschiffwerft und ein Flugplatz. Der Bau von ParsevalLuftschiffen wird nach Bitterteld verlegt, da hier der notwendige Wasserstoff in den Elektrolysen anfällt.
1909
Die erste Magnesiumlegierung "Elektron" kommt auf den Markt. Weltbekannt werden in den folgenden Jahren die Legierungen "Elektron" und "Hydronalium".
1916
Die Chemische Fabrik "Griesheim-Elektron" tritt der Interessengemeinschaft der deutschen Teertabriken bei. Das Aluminiumwerk 1 geht mit 160 Bädern in Betrieb.
1921
Offizielle Übernahme des Werkes Nord durch die "Chemische Fabrik Griesheim-Elektron".
Gründung der "l.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft", der zunächst die "Chemische Fabrik Griesheim-Elektron" und später auch die "Farbenfabrik Wolfen" angehören.
Erste Versuche zur Gewinnung von PVC unter Leitung von Dr. C. Wick.
Errichtung einer
großtechnischen Anlage zur Erzeugung von PVC. Ein völlig neuer
Produktionszweig der Herstellung von Kunststoffen nimmt in Bitterfeld
seinen Anfang.
Die "Farbenfabrik
Wolfen" bringt die von Dr. R. Griesbach entwickelten ersten
Kunstharzionenaustauscher unter dem Namen "Wofatit" auf den Markt.
Errichtung einer Großanlage in Wolfen zur Herstellung von Schwefelsäure
aus Gips nach dem Müller-Kühne-Verfahren.
In der
"Farbenfabrik Wolfen" beginnt die Produktion von Zement, Düngemitteln,
Waschrohstoffen, Pflanzen- und Schädlingsbekämpfungsmitteln. Zu den
ersten Produkten der Bitterfelder Werke gehören Elektron, Hydronalium,
Igelit und Vinidur.
Überführung der
Bittertelder Werke Nord und Süd sowie der Farbenfabrik Wolfen in den
Bestand der Sowjetischen Aktiengesellschaft "Mineral-Düngemittel".
Übergabe der Betriebe an die DDR unter den Namen "VEB Elektrochemisches Kombinat Bitterfetd" und "VEB Farbenfabrik Wolfen".
Der "VEB Chemiekombinat Bitterfeld" wird gebildet. Den Stammbetrieb bilden der "VEB Elektrochemisches Kombinat Bitterfeld" und die "Farbenfabrik Wolfen".
Entflechtung des
Chemiekombinates und Umwandlung des Stammhetriebes in eine
Kapitalgesellschaft unter dem Namen "Chemie AG Bitterfeld-Wolfen".
wird die Chemie AG in eine Chemieparkgesellschaft überführt. (Stand: 4 / 99)